Marker and more...

Ursprünglich einmal als Malstift für Kinder konzipiert, eroberten sich Marker inzwischen über den Umweg als Textmarker im Büro eine ganze Zeichenbranche. Beliebt nicht nur bei Mangazeichnern, sind die Marker inzwischen das Standardwerkzeug für Präsentationen, Layouts und Illustrationen. Durch die enorm große Farbvielfalt eignen sich die Marker perfekt für die Gestaltung von Farbentwürfen in Design, Mode und Architektur.

Lange Zeit (seit 1980) waren die COPIC Marker tonangebend. Ursache für die Dominanz der COPIC Marker ist die alkoholbasierte Tusche. Dadurch werden Vorlagen nicht angegriffen und bleiben erhalten. Diese Tusche trocknet (verglichen zu Wasserfarben) extrem schnell und verschmiert dadurch nicht. Das ermöglicht ein schnelles, detailliertes Arbeiten mit den Markern. Die Form der Marker entwickelte sich zu einer praktischen flachen Bauart. Dadurch liegen die Marker sicher auch auf schrägen Zeichenbrettern. Um ein genaues Arbeiten zu unterstützen, erhielt auch der Griff eine ergonomische Form. Die meisten Marker verfügen über eine speziell geformte Spitze oder bieten beidseitig Spitzen an (Twin Marker). Diese Spitzentypen ermöglichen das Zeichnen von breiten oder auch spitzen Linien. Außerdem besteht die Möglichkeit, an den Markern die Spitzen auszutauschen. Das erlaubt es, verschlissene Spitzen gegen neue auszutauschen oder völlig andere Linienbreiten zu nutzen.
Obwohl COPIC immer noch der Marktführer ist, gibt es inzwischen eine ganze Reihe von akzeptablen Alternativen gegenüber COPIC Markern:

  • Rotbart Delta Marker (120 Farben)
  • stylefile Marker (72 Farben)
  • Molotow Basic Sketcher (120 Farben)
  • Faber-Castell Big Brush Pen (48 Farben)
  • Chameleon Pen (22 Farben)
  • Gundam Real Touch Marker (16 Farben, wasserbasiert)
Die meisten alternativen Hersteller zeichnet ihr Verhältnis von Preis und Leistung aus. Während COPIC Marker in der Farbvielfalt immer noch führen, ist der Preis je Marker bei den Konkurrenten deutlich attraktiver. Davon profitieren vor allem die Vielnutzer. Aber auch Anfänger greifen lieber auf die günstigeren Marker zu. Von Vorteil ist, dass sich die Tusche der verschiedenen Hersteller gut mischen lässt. Da (fast) alle Tuschen alkoholbasiert sind, haben die so gefüllten Marker unveränderte physikalische Eigenschaften. Eine Ausnahme bildet die wasserbasierte Tusche der Gundam Real Touch Marker. Die meisten Marker können nachgefüllt oder in leeren Stiften gemischt werden. Zusätzlich gibt es noch Blender, welche nur das Lösungsmittel ohne Farbpigmente enthält. Damit können ebenfalls Farben aufgehellt oder Farbverläufe erzeugt werden. Farbtafeln geben einen detaillierten Überblick, welche Nuancen bei welchem Hersteller erhältlich sind.

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